Der Bund der Szenografen... |
ist ein Berufsverband der Bühnen-, Kostüm- und MaskenbildnerInnen für Theater,
der Szenen- und KostümbildnerInnen für Film, Fernsehen und Video, der PuppengestalterInnen
und PuppentheateraustatterInnen.
Er bietet auch Kritikern, Publizisten, Medien- und KunstwissenschaftlerInnen,
die sich für die Arbeit des Bundes interessieren, ein Forum.
Der Bund ging 1990 aus der Sektion Szenografie des Verbandes Bildender Künstler
der DDR hervor. Seit seiner Gründung in Berlin ist es das vorrangige Anliegen
des Bundes, die Verständigung seiner Mitglieder untereinander aus allen
Bundesländern zu fördern, aber auch den großen Anteil der Ausstatter an
Theateraufführungen, Film- und Fernsehproduktionen öffentlichkeitswirksam
zu präsentieren.
Der Bund vertritt die kulturellen, künstlerischen, sozialen und fachspezifisch
rechtlichen Interessen seiner Mitglieder. Er organisiert Vorhaben zur Präsentation
der Leistungen seiner Mitglieder in Ausstellungen, Publikationen und Symposien.
Turnusgemäß wird unter dem Titel »Bild und Szene« eine Überblicksausstellung
für alle im Bund vertretenen Berufsguppen durchgeführt. Einzelausstellungen
der Mitglieder finden durch Vermittlung des Bundes regelmäßig in Galerien
statt. Wanderausstellungen mit Kollektionen von Theaterplakaten von Bühnen-
und SzenenbildnerInnen werden interessierten Institutionen mit einem Katalog
angeboten.
Der Bund bietet Kontakte, Erfahrungsaustausch und Rechtsberatung für seine
Mitglieder. Regelmäßig erscheint ein Mitteilungsblatt mit fachspezifischen
Informationen.
Für die Mitglieder und ausgewählte Institutionen erscheint in unregelmäßiger
Folge eine Adressensammlung von Theaterzulieferern und Werkstätten, die
einen hohen qualitativen Standard haben und preiswert produzieren.
Der Bund versucht, für bedürftige Kolleginnen und Kollegen finanzielle Unterstützung
zu errreichen, er unterstützt und begleitet Projekte junger Mitglieder.
Der Bund der Szenografen ist Mitglied im Internationalen Theaterinstitut
(ITI), Zentrum Bundesrepublik Deutschland. |
Geschichte |
Der »Bund der Szenografen« wurde am 11. Juni 1990 als »Deutscher Szenografenverband«
in Berlin (Ost) gegründet. Gründungsvorsitzender war Eberhard Keienburg.
Er ging hervor aus der Sektion Szenografie des Verbandes Bildender Künstler
der DDR.
Auf Einspruch des Amtsgerichts Charlottenburgs wurde der Name in »Bund der
Szenografen« geändert und unter der VR. Nr. 13899 Nz am 27. September 1993
in das Vereinsregister eingetragen.
Mit seiner Gründung als Verein 1990 öffnete sich der Verein allen Ausstattern
für Theater, Film, Fernsehen, Puppentheater im deutschsprachigen Raum.
Mit der Ausstellung »Bild und Szene 3« 1991 in den Ausstellungshallen des
Fernsehturms realisierte er zum ersten Mal diesen Anspruch.
Der Bund der Szenografen hat nach mehreren Umzügen ein Domizil im Theaterhaus Berlin Mitte in der Wallstraße 32, Haus C, 10179 Berlin, gefunden.
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