Theater sind Erfahrungsräume der Demokratie, weil in ihnen exemplarisch verhandelt wird, was Demokratie ausmacht: es auszuhalten, dass extrem Unterschiedliches nebeneinander bestehen und aufeinanderprallen – und diskursiv verhandelt werden kann.
 
Um solche Orte zu erhalten und gerade jetzt zu stärken, ruft der Bund der Szenografen e.V. gemeinsam mit der "Konferenz Konkret", dem ensemble-netzwerk, der Dramaturgischen Gesellschaft und unterstützt von der Intendantengruppe des Deutschen Bühnenvereins  dazu auf, dass ALLE Mitarbeiter*innen ALLER Theater sich anlässlich des Jahrestages der Verabschiedung des UNESCO-Übereinkommens zur Erhaltung des immateriellen Kulturerbes, das auch die deutsche Theater- und Orchesterlandschaft unter Schutz stellt sich am 17.10.2016 mit ihren Landtagsabgeordneten treffen, um sich mit ihnen über die Zukunft unserer Zivilgesellschaft und die Bedeutung der Theater für die Stadtöffentlichkeit auszutauschen. Denn Demokratie heißt: miteinander reden.

Um die Teilnahme an dieser Aktion etwas zu vereinfachen finden sie hier eine Vorlage zu einer persönlichen Einladung und hier mögliche Fragen für das Gespräch mit Ihrem Abgeordneten.

40.000 Theatermitarbeiter*innen treffen ihre Abgeordneten ist eine Aktion der „Konferenz Konkret“, der Dramaturgischen Gesellschaft, des ensemble-netzwerks und des Bundes der Szenografen e.V.. Initiatoren sind Gregor Sturm (für den Bund der Szenografen e.V.) und Harald Wolff (für die Dramaturgische Gesellschaft). Die Aktion wird von der Intendantengruppe des Deutschen Bühnenvereins unterstützt.