Prager Quadriennale 2019


Vom 06. bis 16. Juni 2019



Die Prager Quadriennale für Szenografie und Theaterraum steht unter dem Motto „Porous Borders“. Sowohl Fachleute als auch Studierende und andere Interessent*innen können teilnehmen.


Die Prager Quadriennale für Szenografie und Theaterraum steht unter dem Motto Porous Borders . Sowohl Fachleute als auch Studierende und andere Interessent innen können teilnehmen. - Bild 2 Die Prager Quadriennale für Szenografie und Theaterraum steht unter dem Motto Porous Borders . Sowohl Fachleute als auch Studierende und andere Interessent innen können teilnehmen.

Der Beitrag der Bundesrepublik Deutschland

Deutschland nimmt entgegen unserer Presseerklärung vom Juni 2018 doch an der PQ19 teil! Durch die Bemühungen des Zentrums Bundesrepublik Deutschland des Internationalen Theaterinstituts (ITI) und des BUNDES DER SZENOGRAFEN konnte eine gemeinsame Finanzierung des Deutschen Beitrages durch das Auswärtige Amt, die Staatsministerin für Kultur und Medien, den Berliner Senat sowie den Deutschen Bühnenverein erreicht werden.

Der deutsche Beitrag zur diesjährigen Prager Quadriennale wird die Arbeit und Wirkung des Künstlers, Bühnen-und Kostümbildners Bert Neumann würdigen. Der Beitrag unter dem Titel SERVICE/ NO SERVICE (nach René Pollesch) wird von Lenore Blievernicht und Christiane Kues aus dem Nachlass der gemeinnützigen Bert Neumann Association kuratiert. Der 2015 verstorbene Bert Neumann war insbesondere für seine Arbeiten an der Berliner Volksbühne bekannt. Während der Intendanz von Frank Castorf von 1992 bis 2017 war Neumann langjähriger Ausstattungsleiter und prägte maßgeblich das Profil des Hauses durch seine Ästhetik operativer Spielräume von Theater.

 

Weltgrößte Ausstellung für Szenografie

Die Prager Quadriennale für Szenografie und Theaterraum wurde 1967 gegründet und ist die weltgrößte Veranstaltung, die sich mit dem Bereich Szenografie in seiner ganzen Breite beschäftigt – von Darstellender Kunst, über Bühnen- und Kostümbild, Licht- und Sound-Design bis zu neuen szenografischen Konzepten wie der ortsbezogenen Inszenierung, angewandter Szenografie, Straßentheaterprojekten oder Kostüm als Performance. Der Kern dieser internationalen Veranstaltung ist eine Ausstellung von Künstlern aus mehr als 60 Ländern, die in Wettbewerb Sektionen eingeteilt wird. Zur PQ 2015 wurden binnen elf Tagen 180.000 Eintritte registriert.

 

 

Abbildung:  © Lenore Blievernicht/LSD