Szene im Gespräch



  • Die Verbindung der verschiedenen Kunstformen im Theater gefiel mir als Teenager sehr, dass es einen mitgenommen hat, aber unvorhersehbarer als im Kino...

    Hendrik Scheel



  • Zum Theater bin ich durch Menschen gekommen. Meine Schwester Esther Frommann ist Bühnen- und Kostümbildnerin. Mich hat als Kind ausschließlich interessiert, dass sie Kostüme macht...

    Judith Adam



  • Ich stamme nicht aus einem Theaterhaushalt, aber meine Eltern sind begeisterte Opernfans. Fast an jedem Wochenende fuhren sie in irgendein Opernhaus, und ich musste immer mit. Ich glaube, seit ich etwa 4 Jahre alt war. Erst fand ich das doof, aber irgendwann habe ich das geliebt...

    Barbara Blaschke



  • Ich bin Synästhetin: Wenn ich Musik höre, Zahlen lese, Buchstaben lese, Stimmen höre etc. sehe ich Farben. Das ist neurologisch bei mir so angelegt. Sozusagen ein ständiger LSD-Trip...

    Miriam Grimm



  • Ich gestehe, ich mag den schwarzen Kasten sehr, dieser Fokus mit Licht und Perspektive, in Raumbühnen und Installationen kann man allerdings ganz andere Dinge und politisch intensiver erzählen...

    Kerstin Junge



  • In diesem Zusammenhang muss ich jetzt mal was sagen, was mir auch total wichtig ist: die Loyalität innerhalb des Teams. Für die Zeit der Produktion arbeitet man so eng zusammen, dass man sich da vertrauen sollte und die Arbeit des anderen schützen...

    Annette Mahlendorf



  • Das Zusammenspiel der Disziplinen und die Möglichkeit, die Sinne auf vielfältige Art anzusprechen, ist ein wichtiger Impuls für meine
    Arbeit. Zudem gehört Theater zu den flüchtigen, temporären Kunstformen und kann dadurch im besten Fall so zu einer der innovativsten werden...

    Oliver Proske



  • Ich experimentiere gerne, soweit mir dies von der Technik, dem Etat und den Zusammenhängen ermöglicht wird. Doch experimentieren ist ein Privileg. Oft muss ich improvisieren und aus den Gegebenheiten das Beste herausholen.

    Andrea Riedel



  • Am Theater darf ich Kind sein ohne kindisch zu sein. Ich darf mich aufs Äußerste erhitzen, den Weltuntergang heraufbeschwören, ohne Konsequenzen, da es ja „nur“ Theater ist. Mit größter Ernsthaftigkeit kultivieren und beleben wir den Spielplatz des Intellekts und der Körperlichkeit...

    Gregor Sturm



  • Ich bin zufällig zum Theater gekommen. In der DDR gab es für Leute, die sich dem geraden staatstreuen Weg verweigerten, nur wenige Möglichkeiten...

    Christian Werdin



  • Am Theater liebe ich das Temporäre und Unmittelbare...

    Katrin Wittig